Robin Hensel berichtet aus der Schule für Kranke und Körperbehinderte
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Mein Name ist Robin Hensel und ich wohne seit dem Jahre 2003 im André Streitenberger-Haus in Datteln. Ich bin 19 Jahre alt und meine Hobbys sind: Keyboard spielen, Play Station spielen, MEGA DRIVE (SEGA) spielen, PC spielen und manchmal auch malen, aber hauptsächlich höre ich CD und Kassette.
Ich gehe jede Woche von Montag bis Freitag mit den anderen Kindern des André Streitenberger-Hauses in die Schule für Kranke und Körperbehinderte. Seit dem Sommer 2006 haben wir neue Schulräume. Diese möchten ich euch jetzt vorstellen.

In der Schule für Kranke und Körperbehinderte haben wir zwei Schulräume. Wir haben einen großen Raum, in dem wir gemeinsam mit Frau Schulenberg Unterricht haben und einen kleineren Raum, in dem nur höchstens drei von uns Unterricht mit Herrn Koch machen.
Die zwei Räume wurden extra für uns eingerichtet, ebenso ein zusätzlicher Pflegeraum. Der große Klassenraum und der Pflegeraum haben ein Schienenliftsystem, in dem auch die Kinder geliftet werden können, doch meistens werden sie getragen.
Ich möchte euch erzählen, was wir in der Schule machen und was wir für Fächer im Unterricht haben.
Ich habe Mathe und Deutsch bei Frau Schulenberg sowie Sachunterricht bei Herrn Koch.

Die anderen Schüler sind alle viel jünger als ich und lernen Schreiben, Lesen und Rechnen.
Wir haben auch gemeinsam Musikunterricht bei Herrn Giesen. Wir singen gemeinsam mit Herrn Giesen viele Lieder, zum Beispiel: „Mein Freund Elmar ist ein Elefant“, „Wenn einer sagt“ und viele andere Lieder mehr.
Wir fangen morgens immer um 9.00 Uhr mit der Schule an und wir machen bis 12.00 Uhr mittags sehr viel Unterricht. Um 12.00 Uhr ist die Schule beendet und wir gehen dann wieder nach Hause.
Wir gehen jeden Tag vom André Streitenberger-Haus in die Schule und uns begleitet immer eine Betreuungsperson, manchmal auch zwei.
Heike, die Ergotherapeutin, ist meistens mit im Unterricht dabei und ist für den Positionswechsel und für die Ansteuerung zuständig.
Einige von uns müssen während des Unterrichts gelagert werden, weil sie nicht so lange sitzen können.
In jedem Raum steht eine schöne große Lagerungsliege und die beiden Schulräume haben jeweils einen Computer, an dem wir arbeiten können.

Wir haben sogar verstellbare und magnetische Tische, an denen wir auch sehr gut arbeiten können.
Die Tische kann man hochklappen, schrägstellen, über den Rolli fahren, in der Luft verstellen und man kann auch Magnete auf den Tischen befestigen. Sonst können wir gar nicht gut arbeiten, wenn wir nur unsere Rollitische haben.
Die Schüler der Pestalozzischule kamen uns für zwei Jahre jeden Mittwoch besuchen und haben Unterricht mit uns gemacht.
Frau Rott, die Lehrerin der Pestalozzischule und drei Schülerinnen haben meinen achtzehnten Geburtstag mitgefeiert.

Die Schüler der Pestalozzischule haben auch Ramis und Selcans Einschulung mitgestaltet.
Bestimmt werden die Schüler auch meine Entlassung aus der Schule mitfeiern.
Doch nun können sie leider nicht mehr kommen und das ist sehr traurig.
Ich werde im Sommer 2007 aus der Schule für Kranke und Körperbehinderte entlassen und werde in einer Werkstatt arbeiten müssen. Doch mir hat die Schule sehr, sehr gut gefallen. 