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Liebe Leserin, lieber Leser,
in dieser Online-Ausgabe unserer Schülerzeitung
findet Ihr das Beste aus den letzten fünf Sp(r)itzen.
Ihr könnt Beiträge von Kids aus den Klassen
1 bis 13 lesen. Sie sind in unserem Schulalltag und während
Projektwochen entstanden.
Da wir ständig an neuen Texten arbeiten, werden wir
Euch auf diesen Seiten immer wieder Aktuelles vorstellen.
Wir sind gespannt auf Eure Leserbriefe. Schreibt sie uns
ins Gästebuch
oder schickt uns eine e-Mail.
Wir wünschen Euch viel Spaß beim Lesen unserer
Geschichten
Eure Sp(r)itze-Redaktion
Hier
gibt es ältere Artikel.
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Miras Tiere
Es ist ein schöner Sommertag. Die Katze Flöckchen
bleibt allein mit dem Hund Lucky zu Hause bei ihrer
Familie. Sie verstehen sich eigentlich ganz gut.
Lucky ist immer ganz nett zu Flöckchen. Wahrscheinlich
aus dem Grund, weil Flöckchen sehr schnell
kratzt. Lucky hat es bei Mira gesehen, dem Kind
von seinem Herrchen und Frauchen. Flöckchen
muss Mira aber auch immer kratzen, weil sie falsch
von ihr behandelt wird.

Ab und zu ist Mira mit den Tieren alleine zu Hause.
Aber sie ist ja auch schon 11Jahre alt. Mira hat
sogar ein eigenes Kaninchen. Es ist ein Zwergkaninchen.
An seiner Stirn ist es weiß, seine Ohren sind
schwarz und seine Augen sind blau. Am Rücken
ist es auch weiß, unten ist es schwarz und
es hat einen weißen Punkt am Popo. Es ist
für ein Zwergkaninchen sehr groß. Aber
es ist ja auch schon 3 Jahre alt. Es heißt
Pünktchen, weil es den Punkt am Popo hat. Aber
Mira nennt es Pointly.
Vor einem Jahr hatte Mira ein Zwergkaninchen, das
3 Monate alt wurde. Es ist an irgendeiner Krankheit
gestorben, die die Tierärzte noch nicht kennen.
Sie vermuteten nur, dass es auch nicht genug Futter
bekommen hatte.
Kurz nachdem das Kaninchen gestorben war, rief Miras
Mutter die ganze Familie zusammen. Es war ihr Geburtstag.
Aber das war nicht der Grund. Sie arbeitete im Dortmunder
Konzerthaus. Die Mutter erzählte: „Meine
Arbeitskollegin Gabi hat acht Kaninchen und ein
Meerschweinchen.” Miras Vater konnte es sich
schon denken, was kommt, sagte aber nichts. Mutter
sprach weiter; sie sagte: „Wenn wir noch ein
Kaninchen wollen, sollen wir bei ihr anrufen.”
Vater sagte: „Ich wusste es! ”
Von da an lebten bei der Familie zwei Kaninchen,
ein Hund, ein Fisch und eine Katze.
Romina, 10 Jahre |
Der große Stau
Eines Tages war auf einer Autobahn, die durch ein
kleines Gebirge führte, ein sehr großer
Stau. Weil bei einem Sturm ein Baum umgefallen war,
blockierte er die ganze Fahrbahn und die Autos kamen
nicht weiter.
Im Radio wurde durchgesagt, dass die Feuerwehr und
die Autobahnmeisterei erst in zwei Stunden kommen
könnten. In dem Stau standen Öltankwagen,
Viehtransporter, Möbelwagen und Lebensmitteltransporter.
Nach zwei Stunden kamen endlich die Feuerwehr und
die Autobahnmeisterei und räumten den Baumstamm
weg. Sie nahmen dazu eine Kettensäge und sägten
den Baum in 5 kleinere Stücke. Die Feuerwehrleute
banden ein Stahlseil an jedes Stück. Mit einem
Spezialkran hoben die Leute von der Autobahnmeisterei
jedes Stück auf einen LKW. Mit einem Kehrauto
fegten sie die Fahrbahn sauber.
Danach konnten alle in Ruhe weiterfahren.
Giuliano, 9 Jahre |
| Die Piraten
Es war einmal ein Schiff voller Piraten. Sie waren
ganz gemein. Ihr Kapitän Greifzahn war der
gemeinste Pirat auf allen 7 Weltmeeren. Die Matrosen
hatten durch Krankheiten und Umfälle Holzbeine
und Augenklappen. Sie sahen gemein und gefährlich
aus.
Eines Tages gewannen die Piraten beim Kartenspiel
eine Schatzkarte. Sie hofften, einen riesigen Schatz
zu finden. Die Piraten segelten deswegen zu der
einsamen Insel. Die Schatzkarte führte den
Kapitän und seine Männer in eine tiefe
und dunkle Höhle. Die Schatzkisten, die sie
dort fanden, waren sehr schwer und mussten mit Seilen
nach oben gezogen werden. Später öffneten
die Piraten die Schatzkisten. Sie sahen, dass die
Kisten voller Gold, Dukaten und Juwelen war.

Der gefundene Schatz war so groß, dass sie
die Ladung auf ihrem Piratenschiff nicht verstauen
konnten. Sie mussten auf der Insel so lange warten,
bis ein anderes Schiff vorbeisegelte. Zuerst beschossen
die Piraten mit Kanonen das andere Schiff. Dann
enterten sie es mit ihren Enterhaken und warfen
die Matrosen ins Meer.
Kapitän Greifzahn und seine Männer verstauten
den riesigen Schatz und segelten mit beiden Schiffen
zu einer Pirateninsel. Auf der Insel teilten die
Piraten ihre Beute auf. Der Schatz war so riesig,
dass sie nie wieder schuften und zur See fahren
mussten.
Alexandra, 10 Jahre
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| Das ängstliche Gespenst
Es war einmal ein ängstliches Gespenst. Es
hieß Kasimel und lebte in einem Schloss. Das
Gespenst hatte keine Freunde.
Eines Tages kam ein Junge names Tom, er hatte auch
keine Freunde und war einsam. Er guckte das riesige
Schloss von Kasimel an. Tom war sehr begeistert
von dem vielen Schmuck und den Sachen.

Auf einmal, potzblitz, da hatte Tom Kasimel entdeckt.
Kasimel war sehr schüchtern und ängstlich.
Tom flüsterte: “Hab keine Angst! Ich
beiße nicht.” Denn er war ein lieber
Junge. Kasimel war von ihm richtig erfreut, denn
er hatte einen Freund gefunden. Sie spielten Verstecken
und Fangen. Auf einmal klopfte es an der Tür.
Kasimel versteckte sich. Tom machte die Tür
auf und auf einmal war das die Abrissfirma. In 1
Woche sollte das Haus abgerissen werden. Kasimel
flog so schnell er konnte in die Stadt. Er hängte
Schilder auf. Da stand drauf: ”Liebe Bürger
von Leuchterhausen, wir möchen sie bitten,
dass sie versuchen, das Leuchterschloss zu sichern.
Denn es soll in 1 Woche abgerissen werden. Bitte.”
Nach einer Woche kam die Abrissfirma und wollte
abreißen. Doch die Bürger wollten das
nicht. Sie fingen an zu schreien: ”Das Haus
soll nicht abgerissen werden. Denn es ist ein Schmuckstück.“
Doch es konnte nicht verhindert werden. Aber Kasimel
kam wie Michael Schuhmacher angesaust und versuchte,
die Abrissbombe aufzuhalten. Er hatte es geschafft.
Hinterher hat die Abrissfirma einen auf den Deckel
gekriegt. Kasimel war glücklich mit Tom. Sie
hatten sehr viel Spaß miteinander. Sie spielten
sehr oft.
Daniela, 10 Jahre
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